Das mit dem Liveblogging war ja wohl mal nichts. Ich zitiere den Pressemenschen: „Strom im Pressezelt hat gefehlt, das ist leider von unseren Elektrikern einfach vergessen worden. Mit Internet können wir alleine schon aus Kostengründen nicht dienen. Hinzu kommt noch, dass wir am Gelände gerade mal eine DSL-Leitung mit halber 1000er Leitung hatten. Diese ist alleine durch die Nutzung durch die Festivalleitung schon ausgelastet.“. Tjoah. Insgesamt war es wohl das bisher schlecht organisierteste Festival, was ich jemals besucht habe und das waren schon ein paar in den vergangenen 10 Jahren ;). Es war für alle Tage Regen satt gemeldet, aber das Gelände war kein bisschen darauf vorbereitet worden. Auf der Homepage heißt es „… alle Camping und Parkflächen waren soweit vorbereitet, dass diese auch bei den gemeldeten Regenmengen der Wetterdienste gehalten hätten.“. Was auch immer das heißen mag. Ich kenn es von anderen Festivals, dass Matten (entweder aus Metall oder Plastik) ausgelegt werden, um den Parkplatz und die Wege auch bei Regen passierbar zu machen. Am Samstag Abend und Sonntag Morgen kam kein Auto (außer die an der Straße parkenden) vom Platz ohne herausgezogen werden zu müssen. Wie die Autos hinterher aussahen, kann man sich vorstellen. Dasselbe Schauspiel auf dem Womo-Platz (das war im Vorfeld anders versprochen worden!).
Positiv dabei: für das Schleppen nahmen die Bauern kein Geld, anders als man hin und wieder von anderen Festivals hört.
Warum man sich aber so überrascht gibt, ist mir schleierhaft. Es heißt auch “Die gemeldeten Regenmengen hätten keine Probleme dargestellt. Jetzt waren die Wassermassen da, und es war uns und der Feuerwehr nicht mehr möglich 7.000.000 Liter Wasser abzupumpen. Als dann am Samstagmorgen weitere heftige Regenfälle niedergingen, waren auch die herbeigerufenen Feuerwehren aus Großefehn und Aurich nicht mehr in der Lage, den Platz einigermaßen trocken zu legen. Euch muss es so vorgekommen sein, als wenn wir nichts unternehmen, aber das Festivalgelände war mittlerweile in einem Zustand, der es erforderte, dort dafür zu sorgen, dass das Festival überhaupt weiter stattfinden kann.“. Ich kenn es von anderen Festivals, wie z. B. dem Highfield, dass sofort, wenn es ein bisschen schlammig wird, Stroh verteilt wird. Das mag zwar kostspielig sein, sollte aber bei einem Eintrittspreis für um die 50 Euro und hauptsächlich deutschem Line-Up drin sein bzw. schon in der Kalkulation enthalten sein. Denn wie ich von einer Besucherin erfahren habe, ist es dort eigentlich immer so schlammig. Sie erzählte auch, dass es eine stillgelegte Moorlandschaft sei. Das wundert mich nicht, denn richtig stark hatte es gar nicht geregnet, zwar dauerhaft (praktisch den ganzen Freitag und Samstag Morgen), aber von der Regenmenge nicht so wie es am Ende aussah: das Gelände glich einem einzigen See bzw. Moor. Die Wege auf dem normalen Campingplatz teilweise unpassierbar, gummistiefelhoher Schlamm (was zwar erstmal nicht sooo schlimm klingt, aber man bleibt unweigerlich stecken und fällt hin, wie auch mehrmals gesehn). Richtig verloren hatte der, der keine Gummistiefel dabei hatte. Nicht nur dass die Schuhe nach dem Festival ein Fall für den Müllcontainer waren, nein, auch während des Festivals ist es sicher sehr unangenehm, nach jedem Zeltbesuch in schlammdurchtränkte Schuhe zu schlüpfen.
Das Problem war also nicht der Regen, sondern der Schlamm und der wasserdurchtränkte Boden. Die Feuerwehr versuchte dann Samstag Morgen (!) den Schlamm abzupumpen, was aber eher ein Tropfen auf den heißen Stein war. Eine Besserung war nicht in Sicht. Gegen Mittag wurde dann endlich Stroh in einem kleinen Bereich vor der Bühne gestreut und hinter dem Festivaleingang. Dort lief es sich dann gut, aber die Wege dazwischen blieben matschig. Dann blieb es zum Glück weitgehend trocken, die kurzen Schauer waren zu verkraften. Das regelmäßige Wechselspiel von Regenponcho an und aus (nur Regenjacke war mir mit Cam etwas zu heikel und ne halbwegs trockene Hose ist ja auch was feines :D) war zwar etwas nervig, kannte ich aber schon von anderen Festivals und dafür kann ja kein Veranstalter was. Viele Besucher sind auch schon Samstag Morgen/Mittag abgereist, weil ihr Zelt total abgesoffen ist, sie also keine trockene Kleidung und Schuhe mehr hatten und die Bands eh nicht mehr genießen hätten können.
Wie es das Schicksal so will zog Samstag Nachmittag auch noch ein Sturm auf (Windstärke 6 – 7, bei 8 hätte man evakuieren müssen). Unser Pavi war dahin, mein Zelt fand ich etwas zusammengestaucht und versetzt wieder. Die Heringe hielten eh nicht mehr im Boden, weil sich hinter meinem Zelt ein kleiner See gebildet hatte und auch sonst war es umgeben von Matsch. Einmal blieb ich auch stecken und hatte die Wahl zwischen in den Matsch fallen oder aufs Vorzelt. Ich wählte das Vorzelt ;).
Wie gesagt, zum Glück blieb es dann weitgehend trocken, sonst wär es eine feuchte Nacht geworden, denn wasserdicht war mein Zelt nun nicht mehr. Vor allem nicht nachdem der Pavi unserer Nachbarn auf mein Zelt gestürzt war.
Zu allem Überfluss sagten auch noch die Lemonheads kurzfristig ab. Evan Dando hatte sein Pass verloren und so den Flieger verpasst. Mittlerweile steht er Pete Doherty in nichts nach. Schade, die Lemonheads waren der Hauptbeweggrund, überhaupt zu Omma zu fahren.
Weiterer Kritikpunkt: der Security, der den Pressecampingplatz bewachen sollte, wusste nicht mal, dass es sich um den Pressecampingplatz handelte und wollte uns erst nicht reinlassen. Somit mussten wir nach etwas Überredungskunst in die äußerste Ecke. Kurz darauf wurde er wohl abgezogen, denn wir sahen ihn nie wieder. Und somit füllte sich der Platz mit normalen Besuchern, weil der andere Campingplatz schon voll war (wo wir ja eigentlich auch zelten wollten …). Was ja an für sich kein Problem gewesen wäre, wäre da nicht diese eine Jugendgruppe neben uns gewesen (Zitat: „Kotzen ist geil. Vor allem wenn die Bröckchen durch die Nase kommen.“, mehr muss ich nicht sagen, oder?).
Die Duschen waren auch ein Witz. Mangels Beschilderung (wurden laut Aussage des Pressemenschens geklaut) und dank eines Hinweises einer Besucherin entdeckten wir sie erst Sonntag Morgen (wohl auch, weil ein paar Zelte fehlten). Genau wie die Wasserstellen, die sich hinter dem Zaun des normalen Campingplatzes befanden. Nun kann man sich vorstellen, wie lang so ein Zaun hält, wenn auch noch die Wege unpassierbar sind ;). Aber zurück zu den Duschen: es waren Solarduschen. Mangels Sonne konnte man also nur eiskalt duschen. Und es war eigentlich nur ein Gebilde aus einem Stahlgerüst mit Planen abgedeckt. Also nicht wie man es üblicherweise kennt: ein Duschcontainer oder ein Festzelt.
Ein richtiges Abwassersystem gab es wohl auch nicht. Nach Aussage einer Besucherin lief das Abwasser quer über den Zeltplatz. Wo man doch eh schon mit dem Regenwasser zu kämpfen hatte …
Die Duschen befanden sich auch eher versteckt. Nicht zentral irgendwo, sondern für den normalen Camper am Ende des Zeltplatzes mittendrin im Gewühl. Diese Logistik hab ich nicht ganz verstanden. Wassergespülte Toiletten gab es nicht, nur Dixis und Pissoirs (welch tolle Erfindung für solche Veranstaltungen! Das gibt ein Plus). Die Dixis waren meist relativ sauber und wurden regelmäßig geleert. Weiteres Plus. Warum man die Dixis aber noch mal Sonntag Mittag zur Hauptabreisezeit leeren muss und somit die Straße versperren muss, hab ich dagegen nicht verstanden.
Die versprochenen Schließfächer habe ich nie entdeckt …
Die Getränke auf dem Festival waren ein Witz. Die Preise zwar im Vergleich zu anderen Festivals günstig, dafür wurde aber in 0,2l ausgeschenkt. Nur im Pressezelt gab es 0,3l (zum Preis der 0,2-Getränke auf dem Gelände). Durstige Menschen standen also mehr am Bierstand als vor der Bühne ;).
Zu essen gab es das übliche Festivalfutter: Würste, Pommes, Pizza und BIO-Crepes. Schmeckten aber auch nicht besser als normale Crepes. Im Pressezelt hätte es noch normale Speisen für 7 Euro gegeben (das Pressezelt war gleichzeitig VIP- und Cateringzelt. Da ich keinen Bon hatte, hätte ich also zahlen müssen), aber das waren sie mir nicht wert. Und außerdem hatten wir ja einen Grill dabei :).
Die Besucher waren auffallend jung. Ich hatte das Gefühl, mit Ü20 gehörte man schon zur aussterbenden Generation. Es war offensichtlich ein Festival für die Provinzkids in Ostfriesland, die sonst wenig zu sehen bekommen bzw. eine Ferienbeschäftigung suchten.
Positiv waren die kurzen Wege. Es ist wirklich ein sehr kleines Festival, gerade mal 7000 Besucher sind gekommen (was schon Rekord war). Der Campingplatz grenzt direkt ans Festivalgelände. Somit ist man ohne Schlamm in 3 min am Zelt (zumindest wenn man nahe zum Festivalgelände zeltet). Mit dem matschigen Untergrund braucht man etwa doppelt so lange. Bzw. je nachdem wie weit man weg zeltet 😉 … Der Einlass ging immer sehr fix. Nur der Einlass am Freitag zur Bändchenausgabe zog sich über eine halbe Stunde hin.
Man schafft es also in den Umbaupausen mal schnell zum Zelt zu hüpfen. Sehhhr praktisch.
Das Festivalgelände ist natürlich auch entsprechend klein. Was woanders der Bereich vorm Wellenbrecher ist, ist dort der Bereich vor der Bühne. Hinter dem FOH-Tower hielt sich selbst bei den Headlinern keiner auf, außer die, die an den wenigen Fressständen verweilten. Auf dem Gelände gab es auch keine Klamotten-Stände, wie man es sonst so kennt. Es gab nur einen kleinen Stand am Rande des Campingplatzes. Dort gab es auch ein Frühstückszelt.
Positiv aufgefallen ist die Pausenmusik. Indie vom feinsten. Die Playlist kann man hier begutachten.
Wo wir auch schon bei der Musik wären … Die Konzerte waren toll. Die Bands machten das beste draus und hatten sichtlich Spaß. Kein Wunder, der Backstage war auch mit Kies ausgelegt ;). Naja, außer der Weg zum VIP-Presse-Dings-Zelt. Sumpfgebiet höchsten Grades.
Zu den Bands (ein klick auf den Name und ihr gelangt zur Galerie):
ClickClickDecker: Den Anfang leider verpasst, da wir noch auf Dirk gewartet haben und grillen muss man ja auch mal ;). Das, was ich gesehn habe war jetzt aber auch nicht umwerfend. Mag auch daran liegen, dass ich kein Click-Fan bin. Aber durchaus ein netter Festivaleinstieg.
Baddies: Auf die war ich sehr gespannt, wollte ich sie doch schon im Januar im Molotow sehen. Leider erkrankte ich und musste das Konzert sausen lassen. Das Set war gut, die Besucher zwar noch nicht so zahlreich, aber es kam so etwas wie Stimmung auf :D. Wird sicher zum Highfield noch mal geguckt.
Blood Red Shoes: Laura-Mary zeigte zum ersten Mal ihr Gesicht, welch Wunder! Das Konzert war sehr gut, die Band war gut gelaunt, und spielte sogar kurz das Riff von Seven Nation Army an, als es im Publikum mal wieder angestimmt wurde. Leider war „It’s getting boring by the sea“ der erste Song und ich noch auf dem Weg zum Gelände. Schade, den hätt ich gern vom Publikum aus erlebt.
Muff Potter: Als die Welt noch in Ordnung war … Das Konzert war super, zwar viele neuere Songs, aber hey, “Molotow” und “100 Kilo” waren dabei, das allein reicht schon für ein gelungenes Set :D. Wir hatten jedenfalls Spaß.
Turbonegro: Yoah, Turbo halt. Es waren wieder einige Jeansjacken-Träger anwesend und Sänger Hank von Helvetes übte sich wieder in deutsch. Das, was ich gesehn hab war gut, aber da ich die Musik nicht wirklich höre, jetzt auch nicht DAS Erlebnis. „I got Erection“ war natürlich dabei und „Fuck The World“ sowieso.
Danach folgte eine Audiolith Aftershowparty im Zelt. Da ich der Musik nicht so viel abgewinnen kann, war ich dort nicht anwesend. Hören konnten wir es aber trotzdem vom Zeltplatz aus. Und da es bis morgens um 6 ging, hinderte es mich auch am einschlafen. Hinzu kam noch der Regen, die Kälte und Hunger. Ergo: ich machte in der Nacht kein Auge zu. Aber was solls, Festival halt. Weiter mit den Samstagbands:
Saboteur: Leider war verdammt wenig los vor der Bühne, aber war auch nicht anders zu erwarten. Tolles Konzert mal wieder, ist ja aber auch eine tolle Band. Sänger Peter Tiedeken freute sich wie ein Kind über die vielen Monitore auf der Bühne.
Gisbert zu Knyphausen: Ich glaub, das Konzert war ganz gut, ich bekam nur leider wenig davon mit, weil ich mit meinem Teleobjektiv kämpfte. Zum Glück war nur etwas verstellt, ich fürchtete schon einen Ausfall. Den Herren musste ich dann manuell fokussieren. Zum Glück bewegt er sich nicht so viel ;).
Montreal: Ich wollte sie eigentlich gar nicht sehen, aber Jessi wollte mal hinschauen. Das Konzert gefiel mir dementsprechend auch nicht. Junge Pop-Punker, aus dem Alter bin ich raus. Aber dafür hatte ich Zeit, die Umgebung zu beobachten und in-den-Schlamm-fallende-Menschen zu fotografieren ;).
Disco Ensemble: Auch nicht 100%ig meine Musik. Dennoch ein gutes Konzert. Hat Spaß gemacht, sie zu fotografieren, auch wenn es anstrengend ist, wenn man so aktive Musiker vor der Linse hat. Die Stimmung war grandios, da waren einige textsichere Kids im Publikum.
Kilians: Die Kilianer hatten sichtlich Spaß. Sie lieben das Festival, es ist bereits ihr 3. Mal. Glückwunsch, soweit werd ich es nicht bringen. Sänger Simon den Hartog grüßte seinen Fleischereifachverkäufer, womit er bei Jessi an der falschen Adresse war ;). Sie spielten auch einige ältere Songs, was mich sehr freute. Insgesamt ein gutes Konzert, aber eindeutig zu viel neue Songs für meinen Geschmack.
The Lemonheads: schniiiief
The Rifles: Die kurzen Wege zum Campingplatz sind gefährlich. Wir nutzten die kurze Pause (die eigentlich länger sein sollte) für einen kleinen Umtrunk und verpassten so den Anfang des Konzertes. Ausgerechnet mit meinem Lieblingssong „She Got Standards“ eröffneten sie das Set. Pünktlich zum Ende stand ich im Fotograben. Das Spiel kenn ich doch schon von den Blood Red Shoes, grr. Das Licht hätte zum Fotografieren besser sein können, aber ich will nicht meckern. Leider spielten sie viele neue Sachen, die ich erstens nicht gut kenne (nur ein, zwei Mal rein gehört) und zweitens nicht so mag … Wieso konnten sie die nicht bei den ersten 3 Songs verbraten ;)? Zu „Peace & Quiet“ & Co wurde aber noch mal richtig gefeiert.
Deichkind: Die Umbaupause dauerte über 45 Minuten. Ok, gibt ja auch viel aufzubauen. Wirklich mies aber: Wir Fotografen durften erst zum 2. Song in den Fotograben und auch nur zu diesem 2. Song … 3 Min zum fotografieren gehen echt schnell um, vor allem wenn die Protagonisten die ganze Zeit hin und herspringen. Selbst 3 Songs (die übliche Regel) vergehen oft wie im Fluge wenn man sich nicht nur auf den Sänger konzentriert und das Licht ungünstig ist. Richtig übel machte diese 1 Song-Regel dann auch die Lichtsituation. Die meiste Zeit war es praktisch stockdunkel (wohl damit man das Neon-Gedöns ihrer Ganzkörperkondome besser sieht), nur zwischendrin war es plötzlich einmal taghell. So schnell konnte ich meine Kamera gar nicht umstellen. Vorher noch ISO 3200 aus lauter Verzweifelung (und einer Verschlusszeit, die ich eigentlich gar nicht hätte halten können, vor allem weil Deichkind über die Bühne wirbelten) und plötzlich grelles weißes Licht. Einmal umgestellt war es aber wieder duster und der Song auch rasch vorbei. Wenn das keine Schikane war, dann weiß ich auch nicht. Zumal es beim 1. Song auch schöne Motive gegeben hätte (jemand hängt am Seil etc.), bei den anderen Songs sicher auch, aber mir hat es dann gereicht. Musikalisch eh nicht mein Fall und nach dem 4. Song ist immer noch nichts spektakuläres passiert und wir sind wieder zurück zum Zeltplatz. Nein, Freunde werden Deichkind und ich wohl nicht mehr. Da sind mir ja selbst die Killers lieber, die lassen erst gar keine Fotografen in den Bühnengraben. Aber so wartet man ewig um dann eine Fotoausbeute zu haben, als hätte man gerade erst mit dem Fotografieren begonnen. Mich würde mal interessieren, ob sie das immer so machen oder seit wann? Ich hab sie mal vor 10 Jahren live gesehn, da waren sie noch sympathische Jungs. Jetzt ist ihnen der Ruhm wohl zu Kopf gestiegen.
Abschließend kann ich sagen: auch wenn es vielleicht nicht so klingt, aber wir hatten trotzdem Spaß. Wir hatten ja auch das Glück, dass unsere Zelte (zumindest innen) trocken blieben ;). Der Schlamm trübte nur das Festivalerlebnis etwas. Man kam nicht so schnell von A nach B wie man es gern gehabt hätte und gemütliches Beisammensitzen wenn rund herum alles untergeht macht auch nicht so viel Spaß. Da es nur 2 Tage ging – und wir auch nicht eher angereist sind – war es ein sehr kurzes Vergnügen. So richtig gesehn habe ich nur 7 Bands, das ist schon rekordverdächtig wenig ;). Bevor man sich so richtig eingelebt hatte, ging es auch schon wieder nach Hause. In dem Fall aber auch nicht so schlimm.
Mit ein paar Vorkehrungen und bisschen mehr Stroh wäre so viel Schlamm sicher vermeidbar gewesen, bzw. hätte auf eine erträgliche Menge reduziert werden können. Wenn aber binnen kürzester Zeit hunderte Menschen drüber gehen, verschlimmert sich die Situation auch rasch. Die Mängel wären alle verzeihbar gewesen, wenn es nicht schon das 10. Omas Teich-Festival gewesen wäre bzw. man zum ersten Mal vom Regen überrascht worden wäre …
Uff, das waren jetzt viele „wäre“. Und auch verdammt viel Text. Danke fürs Lesen, falls du bis hier hin gekommen bist!
Fazit: eigentlich ein schönes, kleines Festival, aber nur bei gutem Wetter zu empfehlen. Nächstes Jahr dann hoffentlich endlich mal das Indie-Vorzeige-Festival Immergut. Dem sagt man auch eine gute Organisation nach …
Schöner Text, schöne Bilder. Schade, das es so verregnet war. Aber Jessis Zeltbild ist fein 😉
danke, freut mich, wenn sich jemand den ganzen text durchgelesen hat :D.
Aber gerne doch! 😀
Ich hab ihn mir auch durchgelesen! Und fast alle Bilder geschaut 🙂 Denke mal nach dem Highfield wirst du einen viel schöneren Bericht schreibe können… Bis Freitag 🙂
das hört sich irgendwie schon fast traurig an was ihr da erlebt habt, kein gutes zeichen für dieses festival.